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FROH! Magazin «Wenden»

Ausverkauft!

FROH! nimmt den 9. November zum Anlass, um von Menschen zu erzählen, bei denen sich alles gewendet hat. Und von Orten, an denen das Wunder passiert und die Geschichte neu geschrieben wird … Die Arbeit an Wenden hat unser Redaktionsteam die letzten 5 Monate beschäftigt. Wir sind in jeder Hinsicht «froh», dass wir auf die Unterstützung hochkarätiger Autorinnen und Autoren bzw. Gestalterinnen und Gestalter bauen konnten. Herausgekommen ist...

...eine sehr vielschichtige Ausgabe, die ihre Themen dreht und wendet. Markus Lägel und Simone Rüth waren für uns auf der Suche nach Wende-Orten und haben dabei zwei sehr unterschiedliche Entdeckungen gemacht: Heuersdorf, das inzwischen hinter Flatterbändern und Polizeisperren verschwunden ist, weil die Region die Braunkohle braucht, ist vielleicht das verstörendste Beispiel: Ein Geisterort, der die Erinnerung an das Leben noch in sich trägt. Die Geschichte von 99998 Volkenroda (Simone Rüth), dem Ort mit Deutschlands letzter Postleitzahl, zeigt hingegen, dass sich immer noch etwas wenden kann.

Im Zentrum unserer Ausgabe steht aber der Mensch, der ewige Wendehals unter den Lebensformen. Unser Autor Jens Toennesmann hat seinen Gesprächspartnern die einfache Aufgabe gestellt, eine Lebenslinie zu zeichnen, die alle Wendepunkte des eigenen Lebens aufgreift und visualisiert.

Ähnlich systematisch sind Peter Bongard und Markus Kuhlen vorgegangen, die mit Menschen gesprochen haben, deren Leben eine drastische Wende erfahren hat. Ihre Gesichter, die in beeindruckenden Schwarz-Weiss-Fotos festgehalten sind, erzählen diese Lebenserinnerungen noch mal aufs Neue.

«Sei Du selbst»:

Was hat Jürgen aus dem Big-Brother-Container mit dem Mönch eines Franziskaner-Ordens gemeinsam? Was verbindet einen Geschäftsmann, der nach einem Millionenverlust wieder bei Null beginnt, mit einem, der aus seiner Firma aussteigen muss, weil er gesundheitlich am Ende ist? Wir erzählen vier Geschichten von Menschen, in deren Leben sich alles geändert hat. Und die doch sie selbst geblieben sind. Irgendwie.

«Montag mit Igel»:

Fritzi malt auf ein Plakat: Ein Land ohne Mauer – da ist keiner sauer! Fritzi ist neun und darf leider nicht mit auf die Demo: für Kinder ist es zu gefährlich, finden die Erwachsenen. Aber Fritzi ist hartnäckig … FROH! präsentiert einen Auszug aus Hanna Schotts Roman «Fritzi war dabei».

«Das Wunder der Wende»:

Die Montagsgebete sind der Beginn der friedlichen Revolution von 1989: Mit einem Mal sind es tausende Menschen, die sich über das Demonstrationsverbot hinwegsetzen. Sie tragen ihre Hoffnung als ein Meer von Kerzen durch die Stadt. Pfarrer Christian Führer hat uns sein Manuskript zum Montagsgebet vom 30. Oktober 1989 zur Verfügung gestellt.


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