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Transhelvetica 31 – Manufaktur

(inkl. MwSt. und exkl. Versand)

Transhelvetica Nr. 31 ist da. Wenn sich die Räume im alten Bahnhof Letten kurzum in ein Atelier für Handgemachtes verwandeln, hat sich die Redaktion einmal mehr etwas Besonderes vorgenommen.

Transhelvetica #31 widmet sich all jenen Dingen, die in mühevoller Kleinstarbeit und mit viel Liebe selbst hergestellt werden. Auf der Suche nach Manufakturen aller Art sind wir nicht nur auf traditionelles Handwerk wie die Buchbinderei oder die Trachtenherstellung gestossen. Auch der Handchirurg sorgt mit seinem Geschick dafür, dass Handwerk überhaupt entstehen kann.

Der perfekte Schnitt

Maria Schneider hat sich seit über dreissig Jahren – wie könnte es anders sein – dem Schneiden verschrieben. Scherenschnitte sind ihre Leidenschaft. Das Handwerk beherrscht sie bis zur Perfektion. Bereits mit wenigen kleinen Schnitten ins schwarze Papier lässt sie Kindergesichter strahlen und Fenstersimse erblühen. Doch was, wenn sie sich nach 200 Stunden Arbeit «verschnäflet»? Das Porträt der virtuosen Schneiderin in der Rubrik «Vor und hinter der Kulisse» gibt Aufschluss.

Gebäck mit Starpotential

Claudio Leibacher liebt Biber. Nicht das Nagetier, auch nicht den Popstar, sondern das Gebäck. Seine Leidenschaft hat der Wermatswiler zum Beruf gemacht und im Familienkeller eine Biberli-Manufaktur errichtet. Was es neben der Liebe zum Detail und einem Schuss Qualitätsschnaps aus der «Schaubrenni Z’Graggen» sonst noch für einen Biber mit Starpotential braucht, verraten wir in der Rubrik «Culinaria Helvetica».

Wanderjahre

Das Wanderbüchlein dient ihnen als Ersatz fürs Handy, ein kleines Bündel Stoff macht dem Rollkoffer Konkurrenz und beherbergt ihr Hab und Gut: Wenn Zimmermänner in die weite Welt hinaus ziehen, halten sie damit eine jahrhundertelange Tradition aufrecht. Auch heute noch begeben sie sich für mindestens drei Jahre und einen Tag auf die Walz, um die Ferne zu erkunden und unterwegs ihr Handwerk  auszuüben. Was wohl das Schlitzohr und die Ehrbarkeit damit zu tun haben? Wir haben uns für einen Moment zu den Zimmermännern gesellt und uns eine Lektion Fernweh verpassen lassen.

Alte Schriften zu neuem Leben erweckt

Heilsspiegel vermittelten früher die Weisheiten des Christentums und dienten als Anleitung für ein tugendhaftes Leben. Dem Inhalt entsprechend wurden diese Schriften sehr aufwändig und nur mit den edelsten Materialien wie Pergament, Edelstein und Elfenbein produziert. Wir haben der Buchbinderin Marion Albisser über die Schultern geschaut und uns von ihr in die hohe Kunst der Faksimile-Herstellung einweihen lassen.

 


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