Schluck Magazin Nr. 2 – loremnotipsum.com

Schluck: Das anstössige Weinmagazin im Praxistest

Ich geb’s zu: Für diesen Text habe ich mich mit einem Glas Prosecco warmgetrunken, mit einem kleinen Schluck Veilchensirup drin. In Wien, da wo ich gerne meine Sommerwochen verbringe, nennt man das einen «Veilchenspritzer» und an einem regnerischen Tag wie heute hole ich mir damit Erinnerung an sonnige Tage und laue Abende in lauschigen Gastgärten – das wienerische Wort für Gartenbeiz – ins heimische Wohnzimmer.

Ich weiss jetzt natürlich nicht, ob die Kolleginnen und Kollegen von Schluck Magazin sich auch warmtrinken für die Arbeit. Jedenfalls geht’s hier um Alkohol: Um Wein in allen Formen und Farben, aber in der aktuellen Ausgabe beispielsweise auch um griechischen Grappa und um Craft Beer. Und, natürlich, immer auch um die Menschen dahinter – Sommeliers, Weinbauern, Bierbrauer, aber auch Menschen, die dafür sorgen, dass zu einem guten Wein auch was passendes zum essen auf einen Tisch kommt.

Das coolste am Schluck Magazin ist aber, dass man sich in das Heft verlieben kann, bevor man es liest, nur beim Durchblättern. «Was die Paten taten» ist mein Lieblingstitel der aktuellen Ausgabe. Das zweite, was mir ins Auge sprang: «Das Schluck-Interview, das aus nur einer Frage besteht» und dann die Playlist-Rubrik natürlich, mit einem Link zu den jeweiligen Listen: <3 <3 <3 und nein, die Herzchen kommen nicht vom Sekt. Ein viertes gäb’s für die Betrachtung von Weinetiketten aus typografischer Sicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Schluck Magazin besticht durch viel inhaltliche, redaktionelle und gestalterische Originalität. Eine Degustation lohnt sich.

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