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ARCH+ Magazin Nr. 233 – Norm-Architektur

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ARCH+ Magazin Ausgabe 233 (Norm-Architektur – Von Durand zu BIM) ist da. Wir alle beklagen heute eine Überfülle restriktiver Normen. Es scheint also an der Zeit, der Norm-Architektur eine Ausgabe der ARCH+ zu widmen.

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ARCH+ Magazin Ausgabe 233 (Norm-Architektur – Von Durand zu BIM) ist erhältlich bei loremnotipsum.com.

Wir alle beklagen heute eine Überfülle restriktiver Normen. Es scheint also an der Zeit, der Norm-Architektur eine Ausgabe der ARCH+ zu widmen. Dieses Heft behandelt die Rolle der Norm in der Architektur, und dies in mehrfachem Sinn: als Prozess der technischen Normung, als disziplinäre Normierung und als biopolitische Normalisierung. Dieser Dreischritt zeigt, dass die Debatte um die Norm keineswegs nur eine technische Dimension hat, sondern vielmehr eine fundamental gesellschaftliche Bedeutung besitzt.

Genau so argumentiert in diesem Heft Maria Muhle, wenn sie Michel Foucaults „soziale“ Deutung der Norm in den Blick nimmt. Foucault kommt im Diskurs um die Norm eine zentrale Rolle zu, war er es doch, der ihr Verständnis gewissermaßen vom Kopf auf die Füße gestellt hat: Im Gefolge des Wissenschaftsphilosophen Georges Canguilhem konstatierte er, dass die Norm nicht dadurch wirke, dass sie auf eine bereits vorhandene Realität einwirke, sondern diese zunächst selbst erzeugen müsse. Nur so lässt sich ein wesentliches Charakteristikum der Norm, ihr expansiv-ausufernder Wirkmechanismus, richtig verstehen.

Wir kommen den Normen und den durch sie geschaffenen Problemen, wie sie bei Großprojekten wie dem Flughafen BER zu beobachten sind, also nicht bei, indem wir versuchen, ihre Zahl zu verringern oder sie gar abzuschaffen. Vielmehr müssen wir die Konflikte, die Normen zu regeln vorgeben, in den Fokus nehmen, seien sie technischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher oder politischer Natur. Nur so können wir die Architektur der Norm verstehen und produktiv mit ihr umgehen. Dazu leistet diese Ausgabe, die in Zusammenarbeit von ARCH+ mit dem Fachgebiet Architekturtheorie und Entwerfen der Universität Kassel entstanden ist, einen maßgeblichen Beitrag.

ARCH+ Magazin ist eine unabhängige, konzeptuelle Publikation für Architektur und Urbanismus. Der Name ist zugleich Programm: mehr als Architektur. Jedes vierteljährlich erscheinende Heft beleuchtet eingehend ein besonderes Thema und greift dabei aktuelle Diskussionen aus anderen Disziplinen in Hinblick auf architektonische und urbanistische Fragestellungen auf. Gegründet im Gefolge des 1968er Aufbruchs, liegt der Schwerpunkt von ARCH+ auf der kritischen Reflexion des gesellschaftlichen Anspruchs der Architektur.

Das Magazin sieht sich damit als Katalysator experimenteller Praktiken. Vor diesem Hintergrund war das Redesign von ARCH+ im Jahre 2008 durch Mike Meiré das Ergebnis einer inhaltlichen Vorarbeit, begonnen im Rahmen des Zeitschriftenprojekts der Documenta 12, mit der sich die Redaktion schrittweise der Frage nach dem heutigen Selbstverständnis und dem Potential einer kritischen Architekturzeitschrift als Vermittler zwischen Architektur, kulturellem, politischem und gesellschaftlichem Diskurs genähert hat. Damit begibt sich ARCH+ vor dem Hintergrund der digitalen Omnipräsenz vernetzten Wissens erneut auf die Suche nach neuen Formen der Wissensvermittlung, um gesellschaftsrelevante architektonische und urbanistische Problemstellungen zu verhandeln. Heute agiert ARCH+ als Diskursplattform in der Verschränkung von Zeitschrift und unterschiedlicher Medien wie Ausstellungen, Preise, Symposien, Veranstaltungsreihen, Kooperationen.

 

ARCH+ Magazin Ausgabe 233 (Norm-Architektur – Von Durand zu BIM) ist erhältlich bei loremnotipsum.com.

Wir alle beklagen heute eine Überfülle restriktiver Normen. Es scheint also an der Zeit, der Norm-Architektur eine Ausgabe der ARCH+ zu widmen. Dieses Heft behandelt die Rolle der Norm in der Architektur, und dies in mehrfachem Sinn: als Prozess der technischen Normung, als disziplinäre Normierung und als biopolitische Normalisierung. Dieser Dreischritt zeigt, dass die Debatte um die Norm keineswegs nur eine technische Dimension hat, sondern vielmehr eine fundamental gesellschaftliche Bedeutung besitzt.

Genau so argumentiert in diesem Heft Maria Muhle, wenn sie Michel Foucaults „soziale“ Deutung der Norm in den Blick nimmt. Foucault kommt im Diskurs um die Norm eine zentrale Rolle zu, war er es doch, der ihr Verständnis gewissermaßen vom Kopf auf die Füße gestellt hat: Im Gefolge des Wissenschaftsphilosophen Georges Canguilhem konstatierte er, dass die Norm nicht dadurch wirke, dass sie auf eine bereits vorhandene Realität einwirke, sondern diese zunächst selbst erzeugen müsse. Nur so lässt sich ein wesentliches Charakteristikum der Norm, ihr expansiv-ausufernder Wirkmechanismus, richtig verstehen.

Wir kommen den Normen und den durch sie geschaffenen Problemen, wie sie bei Großprojekten wie dem Flughafen BER zu beobachten sind, also nicht bei, indem wir versuchen, ihre Zahl zu verringern oder sie gar abzuschaffen. Vielmehr müssen wir die Konflikte, die Normen zu regeln vorgeben, in den Fokus nehmen, seien sie technischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher oder politischer Natur. Nur so können wir die Architektur der Norm verstehen und produktiv mit ihr umgehen. Dazu leistet diese Ausgabe, die in Zusammenarbeit von ARCH+ mit dem Fachgebiet Architekturtheorie und Entwerfen der Universität Kassel entstanden ist, einen maßgeblichen Beitrag.

ARCH+ Magazin ist eine unabhängige, konzeptuelle Publikation für Architektur und Urbanismus. Der Name ist zugleich Programm: mehr als Architektur. Jedes vierteljährlich erscheinende Heft beleuchtet eingehend ein besonderes Thema und greift dabei aktuelle Diskussionen aus anderen Disziplinen in Hinblick auf architektonische und urbanistische Fragestellungen auf. Gegründet im Gefolge des 1968er Aufbruchs, liegt der Schwerpunkt von ARCH+ auf der kritischen Reflexion des gesellschaftlichen Anspruchs der Architektur.

Das Magazin sieht sich damit als Katalysator experimenteller Praktiken. Vor diesem Hintergrund war das Redesign von ARCH+ im Jahre 2008 durch Mike Meiré das Ergebnis einer inhaltlichen Vorarbeit, begonnen im Rahmen des Zeitschriftenprojekts der Documenta 12, mit der sich die Redaktion schrittweise der Frage nach dem heutigen Selbstverständnis und dem Potential einer kritischen Architekturzeitschrift als Vermittler zwischen Architektur, kulturellem, politischem und gesellschaftlichem Diskurs genähert hat. Damit begibt sich ARCH+ vor dem Hintergrund der digitalen Omnipräsenz vernetzten Wissens erneut auf die Suche nach neuen Formen der Wissensvermittlung, um gesellschaftsrelevante architektonische und urbanistische Problemstellungen zu verhandeln. Heute agiert ARCH+ als Diskursplattform in der Verschränkung von Zeitschrift und unterschiedlicher Medien wie Ausstellungen, Preise, Symposien, Veranstaltungsreihen, Kooperationen.

 

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