Schluck Magazin Nr. 6

CHF 13.66 (Price ex. VAT CHF 13.66)

Das neue Schluck Magazin Nr. 6 ist da (Mutter Erde). Wir versinken in Grund und Boden. Mutter Erde verpflichtet. In Schluck Nr. 6 lernen wir Menschen kennen, die den Boden bereiten. Für ihre Leidenschaft. Zu unserem Vergnügen.

Available from End of March 2018

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Guten Tag. Sehen Sie mal nach oben. Was steht da? Genau lesen! Und? Fällt Ihnen was auf? Stimmt: Das steht: „Editorial“. Und nicht „Edith Oral“ wie all die letzten Ausgaben zuvor. Zugegeben: Der Pennäler-Witz, auf gut Wienerisch „bochana Schmäh“, war nie sehr gut. Und der Chefredakteur dieses Periodikums hat ihn aus seinen alten Schülerzeitungstagen (1978–1980) rübergerettet. Aber jetzt ist er weg. Und warum? Weil so was nicht mehr geht. Die Zeiten ändern sich und sexualisierte Witze auf Kosten aller Geschlechter (nicht nur Frauen, die davon am meisten betroffen sind) sind over & out. Vorbei! Und es ist egal, ob wir das gut finden, oder nicht. Deswegen seht heute hier „Editorial“. Und das nächste Mal steht„Vorwort“ da. Weil wir Fremdwörter hassen. Sie machen den Autor meist wichtiger, als er ist.

Viele Fremdwörter finden Sie in dieser Ausgabe von SCHLUCK in der Kolumne von Heymann Löwenstein. Ja, wir wissen, der hat einen Vornamen. Aber kennt den jemand? Doch ist nicht der Doppelname des lange Jahre berühmtesten Erneuerers der Moselweine als Vor- und Nachname nahezu perfekt? Deswegen Heymann Löwenstein. Herr Heymann Löwenstein, bitte. So viel Platz muss sein.

Löwenstein antwortet unserem Chefredakteur in der Pro & Contra-Kolumne als Verfechter der Spontangärung (S. 124). Und der Chefredakteur, diesmal weniger aufbrausend und charakteroriginell als sonst, durfte wieder den Gegner des esoterischen Quatschs geben, wie es wohl seine Rolle zu sein scheint. Dabei macht der Bigotte selber Wein und frönt in seinem Keller auch der Spontangärung. Wie es dazu kam, zum Weingut, erzählt er auf Seite 44. Heymann Löwenstein hat also die höchste Fremdwortquote im Heft. Fremdwörter muss man richtig verwenden können. Und Löwenstein kann. Also holen Sie schon mal den Duden raus. Die wenigsten Fremdwörter in diesem Heft finden Sie in der Winzer-in-Nöten-Geschichte von Simon Weiss (S 58), der deutsche Winzer besuchte; Winzer, die viele kennen und noch mehr mögen; Winzer aber, die wie die meisten deutschen Winzer ökonomisch immer etwas zu bangen haben.

Ob das Geld für mehrere magere Jahre reicht. Daran sind freilich die Wetterkapriolen mitverantwortlich, sicher aber auch der Hang der deutschen Weinkonsumenten, beim Weinkauf wenig mehr als sechs Euro ausgeben zu wollen. Das ist in jedem anderen Weinbauland der Welt anders. Und das sagt uns auch, dass der Deutsche Deutschland als bedeutendes Weinbauland noch nicht wahrgenommen hat. Wir arbeiten daran, das zu ändern.

Neben Grund & Boden ist die Hefe ein zweiter Schwerpunkt in diesem Heft. Und wer glaubt, über diese fade, aufgeblasene Bakterie könne man nur wenig Interessantes erzählen, der lese mal den Schulbuch-Artikel von Christoph Raffelt (S. 66). Und weil wir den Bildungsauftrag der Medien auch gewissenhaft wahrnehmen, erzählt Ihnen Tobias Müller ab Seite 80, wie gutes Brot entsteht. Beißen Sie nachher nicht ins Heft. Es hat zwar eine knusprige Kruste, ist aber schwer verdaulich.

Guten Tag. Sehen Sie mal nach oben. Was steht da? Genau lesen! Und? Fällt Ihnen was auf? Stimmt: Das steht: „Editorial“. Und nicht „Edith Oral“ wie all die letzten Ausgaben zuvor. Zugegeben: Der Pennäler-Witz, auf gut Wienerisch „bochana Schmäh“, war nie sehr gut. Und der Chefredakteur dieses Periodikums hat ihn aus seinen alten Schülerzeitungstagen (1978–1980) rübergerettet. Aber jetzt ist er weg. Und warum? Weil so was nicht mehr geht. Die Zeiten ändern sich und sexualisierte Witze auf Kosten aller Geschlechter (nicht nur Frauen, die davon am meisten betroffen sind) sind over & out. Vorbei! Und es ist egal, ob wir das gut finden, oder nicht. Deswegen seht heute hier „Editorial“. Und das nächste Mal steht„Vorwort“ da. Weil wir Fremdwörter hassen. Sie machen den Autor meist wichtiger, als er ist.

Viele Fremdwörter finden Sie in dieser Ausgabe von SCHLUCK in der Kolumne von Heymann Löwenstein. Ja, wir wissen, der hat einen Vornamen. Aber kennt den jemand? Doch ist nicht der Doppelname des lange Jahre berühmtesten Erneuerers der Moselweine als Vor- und Nachname nahezu perfekt? Deswegen Heymann Löwenstein. Herr Heymann Löwenstein, bitte. So viel Platz muss sein.

Löwenstein antwortet unserem Chefredakteur in der Pro & Contra-Kolumne als Verfechter der Spontangärung (S. 124). Und der Chefredakteur, diesmal weniger aufbrausend und charakteroriginell als sonst, durfte wieder den Gegner des esoterischen Quatschs geben, wie es wohl seine Rolle zu sein scheint. Dabei macht der Bigotte selber Wein und frönt in seinem Keller auch der Spontangärung. Wie es dazu kam, zum Weingut, erzählt er auf Seite 44. Heymann Löwenstein hat also die höchste Fremdwortquote im Heft. Fremdwörter muss man richtig verwenden können. Und Löwenstein kann. Also holen Sie schon mal den Duden raus. Die wenigsten Fremdwörter in diesem Heft finden Sie in der Winzer-in-Nöten-Geschichte von Simon Weiss (S 58), der deutsche Winzer besuchte; Winzer, die viele kennen und noch mehr mögen; Winzer aber, die wie die meisten deutschen Winzer ökonomisch immer etwas zu bangen haben.

Ob das Geld für mehrere magere Jahre reicht. Daran sind freilich die Wetterkapriolen mitverantwortlich, sicher aber auch der Hang der deutschen Weinkonsumenten, beim Weinkauf wenig mehr als sechs Euro ausgeben zu wollen. Das ist in jedem anderen Weinbauland der Welt anders. Und das sagt uns auch, dass der Deutsche Deutschland als bedeutendes Weinbauland noch nicht wahrgenommen hat. Wir arbeiten daran, das zu ändern.

Neben Grund & Boden ist die Hefe ein zweiter Schwerpunkt in diesem Heft. Und wer glaubt, über diese fade, aufgeblasene Bakterie könne man nur wenig Interessantes erzählen, der lese mal den Schulbuch-Artikel von Christoph Raffelt (S. 66). Und weil wir den Bildungsauftrag der Medien auch gewissenhaft wahrnehmen, erzählt Ihnen Tobias Müller ab Seite 80, wie gutes Brot entsteht. Beißen Sie nachher nicht ins Heft. Es hat zwar eine knusprige Kruste, ist aber schwer verdaulich.

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